Der Weiße Schöps ist ein östlicher Zufluss des Schwarzen Schöps im sächsischen Landkreis Görlitz. Am nördlichen Rand des Tagebaus wurde er vor 20 Jahren vollständig kanalisiert. Das war das Ergebnis einer ersten Flussverlegung. Mit der Wiederaufnahme der Förderung im Tagebau Reichwalde ist nun eine Fortsetzung der Flussverlegung geplant, da der Tagebau ab 2015 in das Nordfeld des Tagebaus einschwenken wird. Aus diesem Grund wird eine erneute Verlegung des Weißen Schöps bis Ende 2014 notwendig.
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Donnerstag, 11. Dezember 2014

Die Neubaustrecke des Weißen Schöps. Ein Flusslauf von oben

Heute können wir Ihnen etwas ganz besonderes vorstellen. Wir begeben uns auf eine kleine über die Neubaustreck des Weißen Schöps. Dank des Baubüros zur Umverlegung des Weißes Schöps und des Fotografen Hartmut Rauhut können wir uns einzelne Schöpsabschnitte aus der Luft betrachten. Am 17.11.2014 sind die Bilder entstanden. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim anschauen. 

Blick aus Richtung Reichwalde auf den Weißen Schöps, Foto: H. Rauhut

Neubaustrecke des Weißen Schöps in Richtung Altliebel, Foto: H. Rauhut

Blick auf die Schöpsbrücke in Altliebel, Foto: H. Rauhut

Der Weiße Schöps in Neuliebel, Foto: H. Rauhut

Die neuen Stallanlagen der Viereichener Rindfleisch eG am Schöps in Neuliebel, Foto: H. Rauhut

Die Furt zwischen Neuliebel und Hammerstadt, Foto: H. Rauhut

Der Weiße Schöps in Hammerstadt zwischen Schenkteich und Ochsenteich, Foto: H. Rauhut

Der Weiße Schöps entlang der Hammerstädter Teiche, Foto: H. Rauhut

Der Weiße Schöps durch Werda & der Blick auf den Mühlenteich, Foto: H. Rauhut

Bis bald und hüten Sie Ihre Neugier.
Ihre Stefanie Tusche von der ArTour in Rietschen

Mittwoch, 19. November 2014

Ein ganzer neuer Fluss

Nach jahrelanger Planung und Ausführung des Projektes ist es nun endlich soweit. Der Weiße Schöps fließt komplett im neuen Bett. Bereits am 04.06.2014 wurde der Probelauf durch die neuverlegten Trasse gestartet. Damals versiegte der erst schwallartige Zulauf nach einigen Tagen zu einem kleinen Rinnsal. 

Vor der Öffnung des Regulierungsbauwerkes am 04.06.2014, Foto: S.Tusche
Nach der Öffnung des Regulierungsbauwerkes, Foto: S. Tusche

Mit der Abklemmung des alten Laufes des Weißen Schöps und der Entfernung des Regulierungsbauwerkes Mitte Oktober wird der Weiße Schöps nun vollständig durch seine neue Bahn geleitet. Das konnte man auch sofort dem Wasserspiegel des Flusses entnehmen. Das Rinnsal des Probelaufs wurde zu einem ansehnlichen Fluss. 

Blick von der Brücke in Werda am 23.10.2014, Foto: S.Tusche
Raklitza und Weißer Schöps treffen in Hammerstadt zusammen, Foto: S.Tusche

Außerdem wurde im Oktober auch die Raklitza an den neuen Lauf des Weißen Schöps angebunden. Die Raklitza durchläuft vor dem Zusammenschluss mit dem Weißen Schöps das Hammerstädter Teichgebiet. Auch das Rietscher Klärwerk wurde im Zuge der Umverlegung des Weißen Schöps umgestaltet, so dass das geklärte Wasser nicht mehr in den Altlauf des Weißen Schöps abfließt, sondern in die Raklitza. 


Blick von der Schöpsbrücke in Neuliebel im November 2014, Foto: S.Tusche

Wir werden mit Freude auch die zukünftige Entwicklung des Weißen Schöps weiterverfolgen und sind schon gespannt, wie sich der Fluss weiterhin in die Landschaft und Natur der Oberlausitz einbindet. 

Blick von der Furt auf der Höhe der Bockschänke im November 2014, Foto: S.Tusche
Blick von der Neuliebeler Brücke in Richtung Altliebel im November 2014, Foto: S.Tusche

Eine schöne Woche wünscht Ihnen, liebe Leser, Ihre Stefanie Tusche vom ArTour Team in Rietschen und bleiben Sie wie immer, auch weiterhin neugierig!

Mittwoch, 25. September 2013

Die Hammerstädter Teiche „Karpfentour“

Nach der feierlichen Übergabe der drei neuen Teiche am letzten Freitag an den Fischwirt Helmut Tusche der Fischzucht Rietschen GmbH möchten wir Ihnen heute die „Karpfentour“ näherbringen.
Vielen Dank der Projektleiterin Corina Fiskal von Vattenfall für die Bereitstellung des Artikels.
 
Die Hammerstädter Teiche
Die Wanderung “Karpfentour” zwischen Werda und Hammerstadt in den Hammerstädter Teichen verbindet die Alt- und Neuteiche. Auf einer Länge von ca. 5 km kann man den Blick vom Aussichtshügel genießen und dabei die zahlreichen Wasservögel beobachten, Rast in der Schutzhütte am Strichteich machen oder im Herbst den Fischern beim Abfischen über die Schulter schauen. Mit Fertigstellung der Baumaßnahmen an der Raklitza wird es weitere Touren geben und das Wegenetz wird zusätzlich ausgebaut.
Ein Faltblatt mit entsprechender Karte und Informationen wird erarbeitet und Ihnen bald zur Verfügung gestellt, als Einladung diese besondere Kulturlandschaft zu erkunden.

Wanderroute Karpfen-Tour um die Hammerstädter Teiche
Startpunkt der Karpfentour ist die Ortslage Werda, am Raklitzaweg. Hier können Sie auch Ihr Auto abstellen und sich einen Überblick am Info-Punkt verschaffen.
Der Rundweg beginnt an den Neuteichen, die zwischen April 2012 und September 2013 als Ausgleichsmaßnahme für die Inanspruchnahme von Teichflächen durch den Tagebau Reichwalde errichtet worden sind. Der Blume,- Mittel- und Heideteich umfassen insgesamt knapp 30 ha Wasserfläche. 
 
Wasservögel am Delinkateich Foto: Corina Fiskal


Die erforderlichen Zu- und Ableitungsgräben weisen eine Gesamtlänge von über 2 km auf. Der Rundweg führt an der Ostseite der Neuteiche entlang. Im Bereich des Mittelteiches können Sie die wenigen Stufen auf den lang gestrecktem Aussichtshügel erklimmen und Rast halten.
 
Kremserfahrten bei der Eröffnung der neuen Teiche am 20.09.2013 Foto: Kathrin Kambor

Rastplatz am Mittelteich mit Informationstafeln Foto: Kathrin Kambor
Der Weg wendet sich dann zwischen dem Heideteich und der Raklitza nach Südwesten. Hier befindet sich eine besondere Landmarke - ebenfalls auf einem kleinen Hügel - der den Blick über den Heideteich und den angrenzenden Delinkateich ermöglicht.
Feierliche Eröffnung der Landmarke am 20.09.2013 Foto: Kathrin Kambor
Über einen  mit alten Eichen gesäumten Weg kommt man zu einer Kreuzung mit Übergang über die Raklitza. Derzeitig noch ein alter Durchlass, der aber im Zuge der Baumaßnahmen am Weißen Schöps schon bald durch eine neue Brücke ersetzt wird.
Hier befindet sich auch die 2012 errichtete Schutzhütte mit dem Karpfenstein. 
 
Neue Sitzgelegenheiten in der Schutzhütte Foto: Kathrin Kambor

Zwischen Raklitza- und Dekinkateich führt der Weg nach Süden weiter und man durchquert einen schönen alten Mischwald bis man in die Ortslage Hammerstadt gelangt.
Hier im Ort befinden sich die Ochsenteiche und wenn man Glück hat, sieht man die kleine Herde Wasserbüffel, die hier zur Teichpflege eingesetzt werden. Info-Tafeln vermitteln Interessantes zu diesen Tieren.
Der Weg läuft kurze Zeit mit der Straße nach Werda, bevor man am Durchlass dem neuen Ableitergraben folgt und einen wunderschönen Blick über den angrenzenden Hatschikteich genießen kann. Der Weg führt dann zwischen dem Blume- und Mittelteich zurück zum Ausgangspunkt.
Schwäne auf dem Blumeteich Foto: Kathrin Kambor
Die Tour ist ausgeschildert, Sie müssen nur den Karpfen folgen.

Wegweiser der Karpfentour Foto: Kathrin Kambor
Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Blog. Auch unser nächster Artikel wird wieder interessant. Bleiben Sie weiterhin neugierig.

Ihre Kathrin Kambor vom ArTour-Team in Rietschen